Kulturförderung in Göttingen: Klaus Wissmann sieht „Leidensdruck“ und „falsche Förderpolitik“

Verwaltungssprecher Johannson:

„Unterstellungen in Hinblick auf einseitige Mittelvergabe entbehren jeglicher Grundlage“

 

Göttingen. Klaus Wissmann ist unzufrieden. Der Göttinger Konzertveranstalter und Vorsitzende des Vereins Kreuzberg on KulTour sieht bei kleineren nicht oder kaum von der Stadt Göttingen geförderten Kultureinrichtungen einen „gemeinsamen Leidensdruck“ durch eine, so Wissmann, „falsche kommunale Förderpolitik“. In einem Schreiben an Kulturschaffende, das inzwischen in der Göttinger Kulturszene kursiert und das Wissmann mit der Bitte um Weiterleitung als Mitglied des Kulturverbundes und Kreuzberg on KulTour um finanzielle und ideelle Unterstützung für eine Veranstaltung des Kulturverbundes am 18. November wirbt, erneuert Wissmann seine seit Jahren vorgebrachte Kritik an der städtischen Kulturförderung. „Unter dieser falschen Förderpolitik leidet“ die Göttinger Jazz-Szene ebenso wie die Göttinger Klassik-Szene und die Rock- und Pop-Szene, schreibt Wissmann. So werde in der Klassik „sehr, sehr viel“ Steuergeld ausgegeben für wenige Leuchttürme, etwa das Göttinger Symphonie Orchester oder die Händel-Festspiele, schreibt Wissmann. Im Jazzbereich, so kritisiert er, bleibe von der derzeitigen kommunalen Förderung nichts für die Breitenförderung.

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GT Thema des Tages 11.11.17
Kulturförderung in Göttingen: Klaus Wissmann sieht „Leidensdruck“ und „falsche Förderpolitik“
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